über Stefan Frerichs

Stefan FrerichsSommerschlussverkauf und eine neue Meldepflicht für geschützte Tiere! Seit Beginn meiner journalistischen Laufbahn schreibe ich zu Verbraucher- und Umweltthemen. Nach einer Lehre zum Verlagskaufmann und noch vor meinem Studium berichtete ich im Sommer 1987 beim Höchster Kreisblatt in Hofheim am Taunus unter anderem über die genannten Themen.

Journalistik, Geschichte und Politik
Auch während meines Studiums der Journalistik, Geschichte und Politik in Dortmund, Edinburgh und Dublin gehörte der Umweltschutz zu den Fachthemen, die ich vertiefte. Als Mitgründer der ersten deutschen Campus-Zeitung InDOpendent betreute ich das Umweltressort und schrieb unter anderem über die Kunden- und Umweltfreundlichkeit von Waschsalons und über den Naturschutz bei der Bundesgartenschau.

Aus der DDR und aus Dublin
Zwischendurch machte ich in der Wendezeit 1989/90 ein Volontariat beim Auslandssender Deutsche Welle in Köln. Gewissermaßen mein „Gesellenstück“ zum Abschluss war ein halbstündiges Feature aus der untergehenden DDR über die Umweltfolgen des Braunkohletagebaus in der Lausitz. Während eines Auslandssemesters (ich war der erste Stipendiat des Erich-Brost-Instituts für internationalen Journalismus) berichtete ich als Korrespondent für Deutsche Welle und Hessischen Rundfunk von der UN-Wasserkonferenz 1992 in Dublin. Die Umweltsendungen von DW und HR waren in dieser Zeit meine Hauptabnehmer, aber ich konnte auch in der Pressestelle des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums jobben.

Nordirlandkonflikt und Europapolitik
Ich hielt dem Hörfunk die Treue, aber für meine Diplomarbeit brachte ich aus Irland ein politisches Thema mit: „Nachrichten aus Nordirland“, eine Analyse der Berichterstattung zum Nordirlandkonflikt! Und so wandte ich mich vorübergehend von Umweltthemen ab und dem politischen Tagesgeschäft zu. Mit meiner ersten „richtigen“ Anstellung ab 1993 beim privaten Nachrichtensender Radioropa-Info wurde ich dort neben der alltäglichen Nachrichtenarbeit verantwortlich für Europapolitik. Ich moderierte unter anderem Sendungen mit so klangvollen Namen wie „Europa heute“, „Europa Spezial“ und „Europarundschau“.

Nachrichtenmann und Umweltblogger
Doch als Nachrichtenmann aus Leidenschaft reichte mir das nicht: Zum einen beschloss ich zum Thema Nachrichten meine Doktorarbeit zu schreiben: „Bausteine einer systemischen Nachrichtentheorie“, eine Arbeit zur Weiterentwicklung der Nachrichtenforschung. Und zum anderen ging ich wieder zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk zurück. Nach Zwischenstopps bei Deutscher Welle und Deutschlandfunk fing ich 1996 in der Nachrichtenredaktion des Saarländischen Rundfunks an. 2001 wechselte ich dann zum Südwestrundfunk nach Stuttgart, später nach Mainz. Dort arbeite ich nicht mehr nur für den Hörfunk, sondern auch fürs Internet – und ich habe meine alte Vorliebe für Verbraucher- und Umweltthemen neu entdeckt. Ein Ergebnis hiervon ist mein privater Blog Umwelthaushalt.de.

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